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Olaf Müller
Kurse (3)
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Das Sein und das Nichts
Jean Paul Sartre wurde und wird als Philosoph oft zu wenig gewürdigt – nicht ganz ohne sein Zutun durch das weltanschauliche und politische Engagement. Aber sein frühes Hauptwerk (1943) ist eine systematische Theorie; es ist gar nicht leicht für die nachfolgenden Jahre Werke von ähnlicher Bedeutung zu nennen. „L’être et le néant“ entstand in intensiver Auseinandersetzung mit den Philosophien Hegels, Husserls und Heideggers, d. h. der für die Zeit maßgeblichen Tradition. Sartres verständnisvolle Darstellungen und Kritiken der “drei H.s“ sollen einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. – Methodisch war er in aller Eigenheit Phänomenologe. Die daraus erwachsenen Darstellungen von Struktur und Prägung des menschlichen Bewusstseins sind detailliert und erhellend. Einige Beispiele sollen das dartun (u. a. die heute leider wieder allzu aktuelle Phänomenologie des Antisemitismus). – Auch die ethischen Konsequenzen seiner Theorie im von Sartre so benannten „Existentialismus“ gehören natürlich zum Thema.
Latein III
Dieser Kurs richtet sich an Fortgeschrittene und ist den lateinischen Originaltexten zur Philosophie, Politik, Dichtung, aber auch dem Alltagsleben gewidmet, in Abstimmung mit den jeweils gegebenen Interessen.
Altgriechisch
Bereits eine elementare Einführung ins Altgriechische vermittelt die grundlegenden Begriffe des abendländischen Denkens in ihrem originalen Sinnzusammenhang. Dies wurde gerade in der Philosophie des 20. Jahrhunderts wieder nachgefragt - etwa bei Heidegger. Die Veranstaltung ist also auch eine Art Propädeutik der klassischen griechischen Philosophie. Beispiele aus ihr sind von Anfang an Bestandteil der Übungstexte.