Kunst- und Kulturgeschichte
Kurse (10)
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Panoramawanderung im Gäu am Tag des Wanderns
Erleben Sie die reizvolle Landschaft des Gäus auf einer besonderen Wanderung, die Natur, Kunst und Geschichte miteinander verbindet.
Die Route führt vom Steinbruch bei Haslach in Richtung Arboretum, weiter zu den Gedenksteinen im Stabswald und vorbei an den eindrucksvollen Königsgräbern. Ziel ist der höchste Punkt im Ahrenfeld – hier erwartet Sie die Panoramatafel mit einem weiten Blick über das Ammertal, den Naturpark Schönbuch und die „blaue Alb“.
Unterwegs, am Tag des Wanderns, erfahren Sie Spannendes über die Natur des Gäus, über kulturelle Kunstwerke und historische Erinnerungsorte, die an Menschen und Ereignisse der Region erinnern.
Eine Wanderung für alle, die Natur genießen, Kunst entdecken und Geschichte erleben möchten.
Treffpunkt: 09:30 Uhr am Bahnhof Herrenberg
Ende & Abschlusseinkehr: 16:00 Uhr; eine mögliche Abschlusseinkehr kann kurzfristig abgesprochen werden.
Tourendetails:
Länge: ca. 11 km
Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Höhenunterschiede: ca. 430m-580m Auf- und Abstieg
Schwierigkeitsgrad: mittel
Hinweis: Wetterfeste Wanderkleidung, festes Schuhwerk und Rucksackvesper erforderlich
NUR mit Anmeldung bis 11.05.2026!
Einführung in das Bridge-Spiel
Vom Schüler bis zur Seniorin: Sie suchen eine Beschäftigung mit geistigem Anspruch in der Gemeinschaft? Dann ist Bridge, das spannende, logische und faszinierende Kartenspiel, genau das Richtige für Sie! Denn Bridge fördert intensiv wichtige Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Konsequenz, Kompetenzen, mathematisches Denkvermögen und Einfühlungsvermögen. Spielfreude inklusive! Am Einführungsabend lernen Sie eine vereinfachte Bridge-Variante. Nach nur 10 Minuten spielen Sie Bridge. Bei der Besprechung der gespielten Hände lernen Sie die ersten Bridge-Spieltechniken kennen. Wenn Sie Gefallen gefunden haben, können Sie nach dem Kurs bei den Übungsabenden des BridgeTreff Herrenberg mitspielen.
Jim Knopf, die Halbdrachen und die deutsche Geschichte
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erschien 1960 und ist bis heute eines der berühmtesten deutschen Kinderbücher. Nicht bekannt war jedoch die längste Zeit, dass Michael Ende darin zahlreiche historische Motive und Vorlagen verarbeitete. 2009 ging die Kunsthistorikerin Julia Voss in ihrem preisgekrönten Buch „Darwins Jim Knopf“ diesen Spuren nach. In ihrem Vortrag wird sie die überraschenden Hintergründe von Jim Knopf beleuchten und Einblicke in die aktuelle Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube, Biologie, Macht“ geben, die sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin kuratiert hat. Julia Voss ist eine deutsche Kunstkritikerin, Wissenschaftshistorikerin und Journalistin. Sie war stellvertretende Leiterin des Feuilletons der FAZ und ist seit 2015 Honorarprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Seit 2020 arbeitet Julia Voss im Präsidium des Deutschen Historischen Museums.
Kunst im Ohr - Ein Livestream für alle Sinne
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Geschichte erleben, Zukunft entdecken:
Die kurzweilige Tour durch den Fruchtkasten in der Tübinger Straße 30 eröffnet neue Perspektiven auf das Gebäude mit seiner außergewöhnlich bewegten Vergangenheit. Museumsleiterin Elena Hocke führt durch das 1683/84 errichtete Haus, das nach der Stiftskirche als zweitgrößtes Bauwerk die Herrenberger Altstadt prägt. Der Rundgang lädt ein, die vielfältigen historischen Nutzungen des Fruchtkastens zu entdecken: vom ehemaligen Lagerort bis hin zum multifunktionalen Treffpunkt, der er im Zukunft sein soll. Die Führung gewährt darüber hinaus spannende Einblicke in das aktuelle Bauprojekt, führt bereits gemeisterte Schritte und Herausforderungen vor Augen und stellt das besondere Konzept des entstehenden Kunst- und Kulturhauses vor.
Treffpunkt für die Führung: vor dem Fruchtkasten
Roma Eterna. Kunst und Kultur im Rom der Nachkriegszeit: Zwischen Trümmern, Widerstand und Erneuerung
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Benvenuto Cellini. Ein Künstlerleben
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.
Kunst am Sonntag: Kunst und Gefühl
Begegnen Sie der Liebe in all ihren Facetten - zärtlich, tragisch, idealisiert und sinnlich - in den Werken der Staatsgalerie Stuttgart. Wer nach Emotionen sucht, findet sie in Donato Barcaglias anmutiger Skulptur Liebe macht blind, in mythologischen Szenen wie Giorgio Vasaris Toilette der Venus oder in intimen Porträts. Vom Mittelalter bis in die Moderne wird hier Liebe zur künstlerischen Sprache des Gefühls. Die Sammlung lädt dazu ein, Emotionen nachzuspüren, die zeitlos und universell sind und immer wieder tief bewegen.
In Kooperation mit der vhs Nufringen. Anmeldung bitte unter www.vhs-nufringen.de
Treffpunkt: Bahnhof Nufringen
Die Pausa in Mössingen – Hinter verschlossenen Türen
Die Pausa war eine international bekannte Textildruckfirma in Mössingen, die ab 1919 hochwertige Dekorationsstoffe herstellte. 2004 schlossen sich die Werkstore. Seither entwickelt sich das ehemalige Werksgelände zu einer Art Kulturzentrum. Beim Rundgang durch die denkmalgeschützten Firmengebäude gibt es Einblicke in die einstige Produktion und die heutige einzigartige Textilsammlung mit 88.000 Stoffmustern. Im ehemaligen Druckereigebäude finden regelmäßig Wechselausstellungen statt. Der Rundgang endet mit einem Einblick in die Ausstellung „Am Puls der Pausa“ der Gedok-Künstlerinnen Reutlingen.
In Kooperation mit der vhs Kayh.
Anmeldung bitte bis Do 12.03.2026!
Gartenparadies Doschka - zur Rosenblüte
In Dettingen bei Rottenburg liegt einer der schönsten Privatgärten Europas. Im Jahr 2006 wurde der über sechs Hektar große Garten als erster deutscher Garten mit dem Europäischen Gartenschöpfungspreis ausgezeichnet. Inspiriert durch bedeutende Künstler der Klassischen Moderne, wie Claude Monet, wurde das Gartenparadies von Prof. Dr. Roland Doschka und seiner Frau Gabi geschaffen. Französische und englische Gartenräume, unzählige Skulpturen, akkurat geschnittene Buchskugeln, Teiche, romantische Sitzplätze, üppige Blumenbeete und botanische Raritäten lassen das Herz eines jeden Gartenliebhabers höher schlagen.
Anmeldung erforderlich!
Eigene Anfahrt.
Treffpunkt wird bekannt gegeben