Geschichte
Kurse (9)
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"Fehlerhafte Menschen und Maschinenfehler. Warum wir eine Error Literacy brauchen"
Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht. Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.
Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Panoramawanderung im Gäu am Tag des Wanderns
Erleben Sie die reizvolle Landschaft des Gäus auf einer besonderen Wanderung, die Natur, Kunst und Geschichte miteinander verbindet.
Die Route führt vom Steinbruch bei Haslach in Richtung Arboretum, weiter zu den Gedenksteinen im Stabswald und vorbei an den eindrucksvollen Königsgräbern. Ziel ist der höchste Punkt im Ahrenfeld – hier erwartet Sie die Panoramatafel mit einem weiten Blick über das Ammertal, den Naturpark Schönbuch und die „blaue Alb“.
Unterwegs, am Tag des Wanderns, erfahren Sie Spannendes über die Natur des Gäus, über kulturelle Kunstwerke und historische Erinnerungsorte, die an Menschen und Ereignisse der Region erinnern.
Eine Wanderung für alle, die Natur genießen, Kunst entdecken und Geschichte erleben möchten.
Treffpunkt: 09:30 Uhr am Bahnhof Herrenberg
Ende & Abschlusseinkehr: 16:00 Uhr; eine mögliche Abschlusseinkehr kann kurzfristig abgesprochen werden.
Tourendetails:
Länge: ca. 11 km
Reine Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Höhenunterschiede: ca. 430m-580m Auf- und Abstieg
Schwierigkeitsgrad: mittel
Hinweis: Wetterfeste Wanderkleidung, festes Schuhwerk und Rucksackvesper erforderlich
NUR mit Anmeldung bis 11.05.2026!
Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Was ist Erkenntnis?
In diesem Kompaktkurs zur Einführung in Kants Philosophie werden wir uns in drei Sitzungen mit Kants theoretischer Philosophie auseinandersetzen. Bekanntlich hat Kant die Fragen der Philosophie überhaupt auf folgende drei berühmte Fragen zurückgeführt: 1) Was kann ich wissen?, 2) was soll ich tun? und schließlich 3) was darf ich hoffen?
In diesem Seminar werden wir uns auf die erste Frage beschränken, deren Beantwortung Kants theoretische Philosophie ausmacht.
Wir werden uns dazu an den Kernelementen seiner Erkenntnistheorie orientieren. Als Leitfrage unserer Sitzungen wird die Frage dienen: Was macht (wissenschaftliche) Erkenntnis aus? Ausgehend von dieser Fragestellung werden wir uns unter anderem mit Konzepten und Themen auseinandersetzen, die auch im Alltag eine Rolle spielen: was ist ein Begriff? Welche Formen von Aussagen gibt es? Kann ich etwas durch reines Nachdenken erkennen, mithin ohne auf Erfahrung zurückzugreifen?
Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Der Kurs möchte eine erste Begegnung mit philosophischen Fragen ermöglichen und baut auf dem gemeinsamen Erschließen von sperrigen Themen auf. Die Sitzungen sollten jeweils durch die Lektüre einzelner Textauszüge vorbereitet werden.
Kulturtheorie der Moderne / Spätmoderne
Andreas Reckwitz gehört zu den einflussreichsten Soziologen der Gegenwart. In seinem Dekadenbuch "Die Gesellschaft der Singularitäten" hat er eine neue Interpretation unserer modernen Gesellschaft vorgelegt. Darin ordnet er die Entwicklung unserer Gesellschaft in den letzten fünf Jahrzehnten neu ein. Die Gesellschaft des Besonderen, der Singularitäten hat die Gesellschaft des Standards, des Gleichen abgelöst. Reckwitz betont auch, dass die Klasseneinteilung früherer Jahre nicht mehr zeitgemäß ist. Er spricht von einer "neuen Mittelklasse", die heute den gesellschaftlichen Mainstream vorgibt, d. h. tonangebend ist. Dies zeigt er an etlichen Beispielen, so z.B. beim Wohnen, Reisen, bei der Ernährung und beim Umgang mit dem Körper sowie beim Thema Bildung. Er benennt auch Probleme der "alten Mittelklasse" und der " Unterklasse". Im Seminar werden auch die Unterschiede zwischen Spätmoderne und Moderne aufgezeigt, denn nur so lässt sich die Analyse von Andreas Reckwitz, der die liberalen Demokratien in einer Krise sieht, historisch einordnen und verstehen. Im Seminar wird es um die Entwicklung unseres Landes in den letzten fünfzig Jahren gehen. Das Seminarmaterial wird gestellt.
Auf Frauenspuren in Sindelfingen
Welche Frauen prägten und prägen das Leben in Sindelfingen? Bei einem Rundgang durch die Stadt lernen die BesucherInnen bekannte Frauen wie Mechthild von der Pfalz kennen, aber auch Minna Moscherosch-Schmidt, die das erste Krankenhaus der Stadt finanzierte. Die Führung greift zudem aktuelle Themen wie Mädchenbildung auf.
In Kooperation mit der vhs Nufringen
Anmeldung bis zum 22.06.2026.
Der Fruchtkasten in Herrenberg - Ein Gebäude mit bewegter Geschichte
Die kurzweilige Tour durch den Fruchtkasten in der Tübinger Straße 30 eröffnet neue Perspektiven auf das Gebäude mit seiner außergewöhnlich bewegten Vergangenheit. Museumsleiterin Elena Hocke führt durch das 1683/84 errichtete Haus, das nach der Stiftskirche als zweitgrößtes Bauwerk die Herrenberger Altstadt prägt.
Die Sanierung befindet sich in der Endphase. Vor Eröffnung des Gebäudes können wir einen Blick hinter die noch verschlossenen Türen werfen.
Der Rundgang lädt ein, die vielfältigen historischen Nutzungen des Fruchtkastens zu entdecken: vom ehemaligen Lagerort bis hin zum multifunktionalen Treffpunkt, der er im Zukunft sein soll. Die Führung gewährt darüber hinaus spannende Einblicke in das aktuelle Bauprojekt, führt bereits gemeisterte Schritte und Herausforderungen vor Augen und stellt das besondere Konzept des entstehenden Kunst- und Kulturhauses vor.“
Anmeldung bitte bis 20.03.2026!
Treffpunkt: Herrenberg, Tübinger Str. 30
Unsere Familiengeschichte - Unser Familienalbum
Jede Familie hat ihre eigene Lebensgeschichte. In alten Dokumenten und Fotografien festgehalten besteht jedoch die Gefahr, dass die Erinnerungen im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.
Die Gruppe „Ü60 – Kommunikation“ startet eine Initiative für alle, die ihre Erinnerungen weitergeben wollen.
Sie erfahren, wie Dokumente und alte Fotografien, zusammengeführt und in eine gemeinsame Familienchronik in Buchform eingebettet werden können. Alle, auch weiter entfernt wohnende Familienteile, können dann über den gesammelten Schatz der Erinnerungen und Erfahrungen verfügen und diesen den nächsten Generationen weitergeben.
Im Anschluss an den Einführungstermin können auf Wunsch 2 oder 3 weitere Seminareinheiten stattfinden.
In Kooperation mit dem BürgerImPuls/Ü60-Gruppe Kommunikation
Auf Frauenspuren in Sindelfingen
Welche Frauen prägten und prägen das Leben in Sindelfingen? Bei einem Rundgang durch die Stadt lernen die Besucher bekannte Frauen wie Mechthild von der Pfalz kennen, aber auch Minna Moscherosch-Schmidt, die das erste Krankenhaus der Stadt finanzierte. Die Führung greift zudem aktuelle Themen wie Mädchenbildung auf.Kooperation mit vhs Kuppingen und Oberjesingen.Anmeldung direkt: www.vhs.herrenberg.de bis zum 22.06.2026