Übersicht Dozierende
Dozierende A-Z
Schwäbischer Heimatbund e.V.
Kurse (4)
Loading...
Paris: Notre Dame und die Anfänge der Gotik der Ile de France
Im April 2019 wurden der Dachreiter und die historischen Dachwerke der Kathedrale Notre-Dame in Paris durch ein Großfeuer zerstört. Nach Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten ist die Pariser Kathedrale nun wieder für Besucher geöffnet. Mit dem Bau der heutigen Kathedrale wurde um 1163 begonnen, im 12. und 13. Jh. wurde sie wiederholt erweitert und umgebaut. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist wesentlich durch die Restaurierungsmaßnahmen des 19. Jh. geprägt. Sie gelten als Beginn der modernen Denkmalpflege in Frankreich. So kann an dem Bau nicht nur exemplarisch die Entwicklung der Hochgotik der Île-de-France, sondern auch die Entwicklung der modernen Denkmalpflege nachvollzogen werden. Die geborgenen Reste der in der Revolution von 1789 zerstörten Skulpturen von Notre-Dame werden im Musée de Cluny aufbewahrt. Neben Notre-Dame werden auf dieser Reise Kirchen und Klöster im Stadtraum Paris besichtigt, die Vorstufen zu der Kathedrale bilden oder die Weiterentwick-lung des gotischen Stils dokumentieren. In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
Alle Details im Sonderprospekt, bitte anfordern!
Auf den Spuren des französischen Württemberg
Die ehemalige Grafschaft Mömpelgard (Montbéliard) zählt zu den spannendsten, zugleich aber am wenigsten wahrgenommenen Kapiteln der württembergischen Geschichte. Über vier Jahrhunderte gehörte dieses französischsprachige Territorium zum Herrschaftsbereich des Hauses Württemberg und bildete einen kulturellen, politischen und konfessionellen Grenz- und Brückenraum zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Hier begegnen sich zwei Welten, deren Wechselwirkungen bis heute kaum erforscht und noch seltener im Bewusstsein präsent sind. Montbéliard war Residenzstadt, reformatorisches Zentrum und ist Erinnerungsort bedeutender Persönlichkeiten. Renaissancearchitektur, protestantische Stadtkultur, höfische Repräsentation, ambitionierte Stadtplanungen und ländliche Siedlungsgründungen prägten eine Region, die heute nur wenige mit Württemberg in Verbindung bringen. Die dortige Hofkultur, das Zusammenspiel von Sprache, Religion und Politik sowie die engen dynastischen Verflechtungen mit Schwaben eröffnen überraschende Perspektiven auf die europäische Geschichte. Wer das deutsch-französische Württemberg entdecken möchte, begegnet hier einem ebenso unbekannten wie faszinierenden Kapitel europäischer Kulturgeschichte – verankert im heutigen Ostfrankreich und doch eng verbunden mit dem politischen und kulturellen Erbe Südwestdeutschlands. In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
Alle Details im Sonderprospekt, bitte anfordern!
Leipzig, Apolda und Naumburg: Feinste Kunstgeschichte, adventliche Orgelmusik und Weihnachtsmärkte
Allein der Marktplatz von Leipzig mit dem im Renaissancestil errichteten Alten Rathaus ist eine Reise wert und dies umso mehr im Advent, wenn er den Rahmen für den großen Weihnachtsmarkt bietet, dieser bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden Tradition. Der Schwerpunkt dieser Reise führt aber in die reichen Museen, Kirchen und Gedenkstätten der Stadt. Die heute dynamische Großstadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene ist eine der ältesten Universitätsstädte des Landes, und als Zentrum für Handel, Musik und Buchdruck hat Leipzig in Deutschland Maßstäbe gesetzt und Geschichte geschrieben. In der Thomaskirche ist Johann Sebastian Bach begraben, und die Nikolaikirche war Treffpunkt der Montagsdemonstrationen, die 1989 den Sturz des DDR-Regimes herbeiführten. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst befindet sich in einem Art Deco- Gebäude aus den 1920er-Jahren. Es zählt zu den führenden Museen Deutschlands für Gestaltung und angewandte Kunst. Legendär ist die „Alte Baumwollspinnerei“. Sie besteht aus 20 historischen Einzelgebäuden, die entdeckt werden wollen. Im Museum der bildenden Künste erwarten uns 500 Jahre Kunstgeschichte. Fehlen darf auch das Panometer nicht; im historischen Gasometer befindet sich das größte 360-Grad-Panorama der Welt. Besuche in Apolda und Naumburg runden diese besondere Adventsreise ab! In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund.
Alle Details im Sonderprospekt, bitte anfordern!
Keltenland Baden-Württemberg
Ganz offiziell ist das „Keltenland Baden- Württemberg“ ein wichtiger Teil der kulturpolitischen Aktivitäten des Landes. In den letzten Jahren sind daher viele archäologische Stätten neu erforscht und der Öffentlichkeit – vorbildlich dokumentiert – zugänglich gemacht worden.Tatsächlich haben die Kelten, deren Siedlungsgebiete sich über weite Teile Europas und sogar bis nach Kleinasien erstreckten, die Geschichte und Zivilisation des Landes schon lange vor den Römern nachhaltig geprägt. So blickt das heutige Baden-Württemberg auf eine fast 800 Jahre dauernde keltische Vergangenheit zurück. Auf dieser Tagesfahrt werden drei wichtige Stätten der Kelten besucht: Die Heuneburg, das Federseemuseum in Bad Buchau und der Heidegraben auf der Schwäbischen Alb. In Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart. NUR mit Anmeldung über den Sonderprosekt (bitte anfordern)!